Die Angst vor dem Reden überwinden

Lampenfieber lässt sich trainieren

Fast jeder spürt vor dem Reden Stress. Der Unterschied kommt vom Training, nicht vom Talent.

Sanft anfangen

Woher kommt die Angst?

Sie kommt aus dem Gefühl, beurteilt zu werden, und aus der Angst, den Faden zu verlieren. Der Körper reagiert wie bei Gefahr: Herzklopfen, zitternde Stimme, feuchte Hände.

Die gute Nachricht: Je öfter du dich kleinen Redesituationen aussetzt, desto besser lernt das Gehirn, dass keine echte Gefahr besteht.

Sechs Gewohnheiten, die helfen

Klein anfangen

Sprich zuerst allein vor deinem Handy, dann vor einer kleinen Gruppe.

Den Einstieg vorbereiten

Wenn du deine ersten zwei Sätze kennst, wird der Anfang ruhiger.

Langsamer sprechen

Stress macht schneller. Atme und mach Pausen.

Eine Person nach der anderen ansehen

So wird aus der Menge ein Gespräch.

Fehler zulassen

Ein vergessenes Wort fällt fast nie auf.

Sich anhören

Du wirst merken, dass du ruhiger wirkst, als du dich fühlst.

Häufige Fragen

Verschwindet das Lampenfieber ganz?

Nicht immer, aber es wird zu nützlicher Energie statt zur Bremse.

Wie lange dauert das?

Wenige Wochen kurzer, regelmäßiger Einheiten zeigen schon sichtbare Ergebnisse.

Muss ich vor Leuten üben?

Anfangs nicht. Fang allein mit einer Stimmanalyse an und geh dann zu einem kleinen Publikum über.

Ein erster Schritt, ganz ohne Zuschauer

Sprich eine Minute und sieh, was du schon gut kannst.

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